Links und Texte

Wissenswertes rund um den Tango Argentino 

Hamburg:
www.almatango.de - Die persönliche Tango Argentino Seite von Elfriede und Michael
www.vivaeltango.de - Veranstaltungskalender für Tango Argentino in Hamburg
www.baladin.de - Die freie Tanzschule Hamburg
www.queertango-hamburg.de - Infos zum Queer Tango Marathon in Hamburg
www.tangokalender-hamburg.de - Infos aus Hamburg

Weltweit:
http://tango.bailamoz.com - Tango in ganz Deutschland
www.tangokultur.info - Tango Argentino Infos weltweit
www.cybertango.de - Die Internationale Tango Argentino Seite
www.tangoqueer.com - Infos zum Queertango in Buenos Aires
www.tango-club.com - Tangoinfos weltweit

Informatives:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tango_Argentino - Wissenswertes über Tango
http://de.wikipedia.org/wiki/Milonga - Wissenswertes über Milonga
http://de.wikipedia.org/wiki/Tango_Vals - Wissenswertes über Tango
http://www.tango-argentinien.com/ - Viele Infos über Tango

ARTIKEL:

Welt Online schrieb:

Tango zum Weltkulturerbe/ Tango hat Einfluss auf Stress- und Sexualhormone
Messungen der Hormonkonzentration im Speichel von Tanzpaaren belegen: Der gerade zum Weltkulturerbe ernannte Tango wirkt sich positiv auf Gesundheit und Sexualität der Tänzer aus. Sowohl Männer als auch Frauen produzieren deutlich mehr Sexualhormone, wobei gleichzeitig Stresshormone abgebaut werden.
Tango hebt nicht nur die Stimmung, sondern hat auch nachweislich Einfluss auf die Menge der Stress- und Sexualhormone. Das mit Stress assoziierte Hormon Cortisol nimmt beim Tanzen ab, dagegen schüttet der Körper beider Partner in erhöhtem Maß das Sexualhormon Testosteron aus. Das fand die kolumbianische Psychologin Cynthia Quiroga Murcia in ihrer Doktorarbeit an der Frankfurter Universität heraus.
Nach Angaben der Hochschule entnahm Quiroga Murcia 22 Paaren vor und nach dem Tanzen Speichelproben und ermittelte deren Hormonkonzentration. Zudem bat sie die Tänzerinnen und Tänzer um eine Einschätzung ihrer Emotionen mit Hilfe eines standardisierten Testbogens.
Um herauszufinden, ob die Tango-Effekte eher auf die Musik, die Bewegung oder die Berührung mit einem Partner zurückgehen, untersuchte Quiroga Murcia die Faktoren getrennt und in verschiedenen Kombinationen. Es zeigte sich, dass die Reduktion des Stresshormons Cortisol vor allem der Musik zu verdanken ist. Die Ausschüttung von Testosteron geht dagegen auf den Kontakt und die Bewegung mit dem Partner zurück. Treffen alle drei Faktoren zusammen, sind die positiven hormonellen und emotionalen Reaktionen am stärksten.
Damit bestätige sich die empirische Erkenntnis von Paartherapeuten, die Tango-Tanzen dazu einsetzen, verfahrene Beziehungen zu retten, schreibt die Universität. Quiroga Murcia hat die Studie im Journal „Music and Medicine“ veröffentlicht.
Erst vor wenigen Tagen hatte ein Komitee der UNESCO den Tango auf die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit gesetzt. „Wir sind sehr stolz“, sagte der Kulturbeauftragte der Stadt Buenos Aires, Hernan Lombardi: „Tango ist getanztes Gefühl, und dieses Gefühl ist natürlich Leidenschaft."
Über die Motivation zu ihrer Studie sagte Quiroga Murcia: „Ich bin selbst Tango-Tänzerin und als Kolumbianerin, die seit vier Jahren in Deutschland lebt, sehr überrascht, dass das Tanzen hier eine geringe Rolle in der Freizeitunterhaltung spielt."
Der Tango kam Ende des 19. Jahrhunderts in den Vororten von Buenos Aires (Argentinien) und Montevideo (Uruguay) auf. Heute ist er - in unterschiedlichen Formen - in Europa, Japan und den USA populär.
Auf der Repräsentativen UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes stehen Sprachen, Bräuche, Feste, Tänze und Handwerkstechniken. Dazu zählen etwa das japanische Kabukitheater oder das Totenfest der indigenen Bevölkerung Mexikos. Argentinien und Uruguay hatten sich gemeinsam um die Aufnahme des Tangos bemüht. Ingesamt lagen dem Komitee 111 Vorschläge aus 35 Ländern vor. dpa/ap/oc

Die online-Seite Excite schrieb:
Tangotänzer sorgen in Zukunft dafür, dass das Weltkulturerbe der Menschheit bewahrt wird. Das beschloss jetzt ein Komitee der UNESCO in Abu Dhabi. Der Tango wird ab sofort auf eine repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit gesetzt.
Diese repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit soll dabei helfen, die vielen kulturellen Ausdrucksformen auf der Welt zu bewahren. Nicht nur Tänze finden sich darauf wieder, sondern zum Beispiel auch verschiedene Bräuche und Handwerkstechniken. Und nun eben auch der Tango.
Mit dieser Liste zolle die Unesco dem veränderten Kulturbegriff des späten 20. Jahrhunderts Tribut, so die Süddeutsche. Der Blick auf verschiedene Bräuche, Anbautechniken, Musik, Theater, Rituale und Feste werde somit erweitert. Die Unesco schützt seit 2003 nicht nur Kultur- und Naturdenkmäler, sondern auch diese immateriellen Kulturgüter.
Der Tango verbreitete sich am Ende des 19. Jahrhunderts aus Uruguay und Argentinien in der Welt. Weil sich in Europa eine leicht abgeänderte Form des Tangos bildete, die als Standard- oder Turniertanz gilt, wird der ursprüngliche Tango auch Tango Argentino genannt. Wegen dieser langen Tradition und die Verbreitung über die ganze Welt, ernannte die Unesco den Tango nun zum Weltkulturerbe.

Besuche Die freie Tanzschule Baladin, Altona auf Qype.